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Sehnsucht ist,

etwas zu wollen,

das man nicht bekommen kann.

















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Stillgelegt.

Schweren Herzens, aber ich habe keine Zeit. Nicht einmal dafür, richtig atmen zu können.

 

Morgens um 7.00 geht die Haustür auf, abends um 22.00 schließt sie wieder, all day long. Aber das Lernen im KH, in diesen winzigen Zellen, so persönlichkeitsfrei wie ein weißes Blatt, ist wesentlich effektiver als das geheuchelte "ich mache das mal nebenbei". Hier wird man sowieso nur abgelenkt und das Lernen, bzw. das "sich auf etwas länger als 3 Stunden zu konzentrieren", tut gut. Ich komme weiter und es fühlt sich erfrischend an.

In diesen Stunden kann man sich dem Ganzen entziehen. Morgen steht die erste Klausur an, die nächsten folgen. 

 

Um zum Schluss zu kommen - keine Zeit, kein Bedürfnis, ziehet weiter, da draussen gibt es so viele interessante Persönlichkeiten und noch mehr Geschichten. 

 

 

Ich schreibe meine gerade neu.

 

XX

14.10.12 20:49


Mich treibt es hinaus. Das Leben. Die Ausbildung ist anstrengend, von 8.00 - 16.00 lungert man in der Schule rum, ca. 45 Minuten Busfahrt morgens und abends. Und es tut gut. Es tut gut, mal wieder richtig platt zu sein, erschöpft. Und guten Gewissens um 9 das Bett aufzusuchen, durchzuschlafen und zu wissen, dass alles seinen geregelten Gang hat.

 

In Sachen Vergangenheitsbekämpfung bin ich weitergekommen. Die Erkenntnis, dass ich es mit mir selbst ausmachen muss, kam ebenso vor kurzem wie die, dass es auch sonst keinen Einfluss auf irgendwem nimmt, wenn ich es nicht tue. Seine Worte waren unverständlich, nach Erklärungen ringend, um letztlich sagen zu müssen, dass seine Kontaktaufnahme den lächerlichen Grund hat, er hätte sich gefragt, wie es wäre, wenn wir heute noch zusammen wären. Hätte wenn, quasi. Mir dann noch die sinnfreie Frage zu stellen, wie ich es sehen würde, setzte dem Ganzen das Krönchen auf und man merkte, dass es keinen Sinn mehr hat. Man kann einfach kein anständiges Gespräch mit ihm führen, ohne dass es seine arrogante, besserwisserische, von oben herablassende Art in noch unsinnigere Worte verpackt, nur um mir zu zeigen, dass es ja alles seine Richtigkeit damals hatte. Während der Feststellung seinerseits, ich sei verbittert, wurde mir nur umso klarer, dass die angebliche Verbitterung lediglich die Seine war, die traurige Erkenntnis traf ihn jedoch nicht.

 

Leb dein "glückliches" Leben, mach das Beste draus, aber frag dich dabei, warum du an mich und das "was wäre heute, wenn" denken musstest.

Unter Glücklich-sein verstehe ICH nämlich was anderes.

8.9.12 22:59


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